Big Data / Smart Data

Speicherplatz in Computersystemen ist heute kein Kostenfaktor mehr. Big Data ist der englische Begriff für Massendaten und bedeutet, dass große Datenmengen erfasst und abgespeichert werden. Diese Daten stehen dann für vielfältige Auswertungen zur Verfügung und können insbesondere für das Training von lernenden KI-Systemen eingesetzt werden. Problematisch ist jedoch, dass diese erfassten Daten nur sehr selten mit Hintergrundinformationen versehen sind. Insbesondere für das Lernen ist es jedoch wichtig, zu welchem gewünschten Ausgangszustand die Eingangsdaten gehören. Bei der Auswertung von Messdaten aus einer Maschine ist es beispielsweise wichtig, dem zugehörigen Betriebszustand der Maschine zu kennen. Werden erfasste Daten im Vorfeld durch solche Informationen ergänzt, so spricht man von Smart Data.

Prof. Dr. Martin Ruskowski. Bild: A. Sell

Definitionen von Prof. Dr. Martin Ruskowski,
Inhaber des Lehrstuhls für Werkzeugmaschinen und Steuerungen an der TU Kaiserslautern und Forschungsbereichsleiter „Innovative Fabriksysteme“ am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)


Diese Definitionen entstehen 2018 fortlaufend für die Fachzeitschrift messtec drives Automation (www.md-automation.de) in der Reihe „Grundlagen definiert – Begriffe in der Welt von Industrie 4.0